Ist Regen das beste Angelwetter?
Vielleicht haben Sie schon Ihren Angeltag geplant – aber wie wird das Wetter? Hoffen Sie auf einen warmen Sommertag? Oder stimmt es wirklich, dass Regen das beste Angelwetter ist? Lesen Sie weiter und erfahren Sie mehr über gutes Angelwetter – sowohl für die verschiedenen Fischarten als auch für das Setzen und Fangen von Fischen.
Bei jedem Wetter ist Angelwetter
Grundsätzlich kann man bei fast jedem Wetter angeln. Es kommt vor allem auf die Ausrüstung, die Anpassung an die Wetterbedingungen und eine gehörige Portion Geduld an. Allerdings gibt es Wetterbedingungen, die besonders gute Angelbedingungen bieten und somit die Chancen erhöhen, genau die Fische zu fangen, die man sich wünscht. Worauf sollte man also achten, um das beste Angelwetter zu erwischen? Bei der Planung des nächsten Angelausflugs spielen viele Faktoren eine Rolle. Gutes Angelwetter hängt unter anderem von Temperatur, Regen, Windstärke und Wasserstand ab. Es empfiehlt sich daher, einige Tage im Voraus die Wettervorhersagen auf verschiedenen Webseiten zu verfolgen, um das Wetter optimal auf die gewünschte Fischart abzustimmen.
Vorteile des Angelns im Regen
Es heißt, Regenwetter sei das beste Angelwetter – aber stimmt das wirklich? Oder kann man genauso gut an sonnigen Tagen angeln, wenn man nicht nass werden kann? Zunächst einmal kann Regenwetter vieles bedeuten. Ein Angelausflug im strömenden Regen kann schnell zu einer langen und langweiligen Angelegenheit werden, wenn man bereits nass und durchgefroren ist. Etwas ruhigeres Regenwetter hingegen kann tatsächlich sehr gutes Angelwetter sein – besonders mit einer guten Wathose . Manche Fische lassen sich beispielsweise bei Regen oder kaltem, grauem Wetter leichter fangen. Hechte wie der Hecht bevorzugen kaltes Wetter und einen bewölkten Himmel und sind daher bei Regenwetter gute Zielfische. Außerdem kann Regenwetter auch deshalb gutes Angelwetter sein, weil der Wasserstand steigt. Ein höherer Wasserstand lockt mehr Fische aus ihren Verstecken und erzeugt zudem eine leichte Strömung, die den Fischen mehr Beute bietet.
Gutes Angelwetter für verschiedene Fischarten
Wie bereits erwähnt, variiert das optimale Angelwetter je nach Fischart. Es hängt von den Wetterbedingungen, dem Angelplatz und der Jahreszeit ab. Forellen beispielsweise meiden pralle Sonne, daher ist es ratsam, an einem sonnigen Sommertag nicht auf Forellenjagd zu gehen. Sollten Sie es dennoch versuchen und das Wetter sonniger werden, können Sie es unter einer Brücke, im Schilf oder an anderen schattigen Stellen versuchen. Im April herrschen oft gute Angelbedingungen für Dorsch, Hering und Hornhecht. Die Wassertemperatur liegt dann meist bei etwa 8 Grad, was insbesondere für diese Fische optimale Bedingungen bietet. Angeln ist fast das ganze Jahr über möglich, und obwohl viele Fische die Sommerhitze meiden, lassen sich auch in den sonnigen Monaten Fische fangen. Gutes Angelwetter für Barsche sind warme Abende mit Sonne und leichtem Wind.
Spielt das Wetter beim Angeln in einem See mit Ein- und Ausstiegsmöglichkeit eine Rolle?
Die Angelbedingungen an einem See mit Besatzmaßnahmen unterscheiden sich etwas von denen an naturbelasseneren Angelgewässern. Dennoch lohnt es sich, gutes Angelwetter zu nutzen, um die Fangchancen zu erhöhen. Besonders im Sommer und Winter ziehen Regenbogenforellen in tiefere Bereiche des Sees, sodass das Angelwetter im Frühling und Herbst oft besser ist. An einem See mit Besatzmaßnahmen spielt auch die Anzahl der Angler eine große Rolle, weshalb es manchmal ratsam ist, montags, morgens oder abends zu angeln.