Wie man Hornhechte fängt
Der Hornfisch ist bekannt dafür, ein dankbarer Beutefisch für Anfänger zu sein, und hier geben wir Ihnen ein paar Tipps, wie Sie bei Ihrem Angelausflug einen Biss erzielen können.
Wenn Ihre Angelrute seit dem letzten Jahr, in dem Sie auf Hornhechte geangelt haben, unbenutzt geblieben ist, empfiehlt es sich, die Schnur zu erneuern. Eine dünne Nylonschnur verschleißt schnell und ist das schwächste Glied in der Angelausrüstung. Eine weiche Schnur kann Ihnen daher viele Bisse im Vorfach und nicht zuletzt Hornhechte kosten.
Der knöcherne Schnabel des Hornhechts mit seinen kleinen Zähnen erschwert es dem Haken, sich zu verhaken. Daher ist es wichtig, dass Ihre Köder und Fliegen mit scharfen Haken ausgestattet sind. Ein Trick besteht darin, den Haken 5–7 Zentimeter hinter dem Köder zu setzen. Dadurch gehen weniger Fische verloren, da sich der Haken weiter hinten im Maul des Hornhechts verhakt.
Es empfiehlt sich, eine kleine Auswahl an Jigs und Spinnern dabei zu haben. Modelle zwischen 10 und 18 Gramm fangen in der Regel gut, die Farben können variieren, Silber, Gold und Kupfer sind jedoch häufige Farben. Wirft man schnell aus und holt die Schnur zügig ein, tanzt der Jig elegant durchs Wasser.
Direkt nach der Ankunft am Ufer ist es oft schwierig, Hornhechte anzulocken. Hier kann es von Vorteil sein, den Köder wie ein verletztes Beutetier aussehen zu lassen. Manchmal spürt man kleine Ruckler in der Schnur, wenn ein Hornhecht den Köder verfolgt und mit seinem langen Schnabel zupackt. Um die Chancen zu erhöhen, den verspielten Hornhecht zu haken, sollte man die Rolle schnell einholen, dann stoppen und den Köder ein Stück absinken lassen. Der Hornhecht hält ihn für ein verletztes Beutetier und nimmt ihn mit dem Maul auf, wodurch sich der Haken im fleischigen Teil seines Mauls verhakt.
Hier finden Sie eine große Auswahl an Blinkern.
Wenn die Hornhechte nicht auf Ihre Kunstköder anbeißen, könnte Naturköder die Lösung sein. Kleine Heringsstücke am Haken sind wahrscheinlich die sicherste Methode, Hornhechte zum Anbeißen zu bewegen. Auch ein Stück der Schwanzflosse eines gefangenen Hornhechts oder andere Fischstücke eignen sich.
Wer im Salzwasser mit der Fliege fischen möchte, findet in Hornhechten die optimale Beute. Hierfür verwendet man kleine, pelzige Fliegen, die mit Wolle oder Dubbing gebunden sind. Eine leichte Fliegenrute mit Schwimmschnur und eine Handvoll Fliegen in Rot- und Brauntönen genügen.
Wie fange ich einen Hornhecht mit Seidenfäden?
Seidenfäden eignen sich hervorragend zum Hornhechtangeln, da auch Kinder mitmachen können. Ein Seidenfaden ist genau das: viele Seidenfäden, die zu einem Kreis geknüpft sind. Dieser „Haken“ wird nach dem Aufblitzen des Köders verwendet, um Hornhechte zu fangen. Die Hornhechte haben sehr feine Zähnchen, die sich im Seidenfaden verfangen, sodass sie nicht entkommen können. Dadurch ist diese Angelart auch ideal für Familien, da sich Kinder nicht in die Finger stechen können. Seidenfäden werden daher auch als Seidenhaken bezeichnet.